Hauptversammlung im Zeichen des Fusionsprojekts Oberaargau-Nord

in 02.2017/SP Jura-Südfuss von

Die diesjährige HV stand ganz unter dem Zeichen des Mitwirkungsverfahrens zum Fusionsprojekt der 11 Gemeinden.

Nach einer ausführlichen Präsentation der wichtigsten Infos durch die Projektgruppe entschieden sich die Anwesenden im Verhältnis ca. 4:1 für die Zustimmung zu den einzelnen Punkten des Mitwirkungsverfahrens.

Die wichtigsten Argumente für diese Zustimmung sind für die Zukunft die Stärkung der Autonomie für unsere Region (Besetzung der politischen Ämter, breitere demokratische Abstützung von Entscheiden durch ein Parlament, usw.). Mit 14‘500 Einwohnerinnen und Einwohnern haben wir mit unserem vielfältigen Angebot (Wirtschaft, Freizeit, Verkehr, usw.) wesentlich grösseren Einfluss auf regionale und kantonale Angelegenheiten.

Als Gefahren und auch als Herausforderung für eine Fusion sehen wir den Verlust der Gemeindeidentität, wie auch den Verlust der Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. Hier müssen die Verantwortlichen des Projekts noch einmal über die Bücher, finden wir. Nur noch zwei Verwaltungen in Niederbipp und Wangen sind aus unserer Sicht für ein Gelingen der Fusion zu wenig.

Bei den statutarischen Traktanden gab die Jahresrechnung zur Diskussion Anlass. Aufgrund der grossen Ausgaben für die drei Gemeinderatswahlen schlossen wir mit 3500.- im Minus ab. Um eine gesunde finanzielle Zukunft zu gewähren, ist hier der Vorstand gefordert.

Wir verabschiedeten Peter Zysset aus dem Vorstand und verdankten ihm seine Verdienste beim Zusammenschluss der Sektionen.

Daniel Gnägi wurde als Präsident wiedergewählt. Diana Sutter und neu Marcel Meister teilen sich das Vizepräsidium.