Parteiversammlung vom 22. August im Chrämerhuus

in 03.2017/SP Langenthal von

Es war ein lauer Sommerabend, als sich die SP Langenthal am 22. August zur Parteiversammlung traf. So konnten es sich die rund 30 Anwesenden in der Gartenwirtschaft vom Chrämerhuus gemütlich machen. Weniger gemütlich war indes das Thema, zu dem Magdalena Küng, Soziologie – Studentin und Sekretärin der GsoA, informierte: die Kriegsgeschäfte – Initiative. So ist es schockierend, wie viel Geld der Schweizer Nationalbank und der Pensionskassen in Firmen investiert wird, welche Kriegsmaterial produzieren. Ihre Investitionen begründen die Akteure unter anderem damit, dass sie den Weltmarkt in ihren Portfolios möglichst abbilden wollen, um das Risiko eines Verlustes klein zu halten. Solche Investitionen will die Kriegsgeschäfte – Initiative verbieten. Eine lohnende Absicht, befindet die SP Langenthal.

Nach einem reichhaltigen Apéro wurden die Parolen zu den Abstimmungsthemen vom 24. September gefasst. Claudia Horisberger fasste kurz zusammen, worum es bei der Erhöhung der Mehrwertsteuer und bei der Altersreform 2020 geht. Beide Vorlagen wurden klar angenommen, die Erhöhung der Mehrwertsteuer mit 25 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung, die Altersreform 2020 mit 26 zu 2 Stimmen. Auch der Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheit trat kurz aus seinem Schattendasein. Michèle Nufer erklärte das breit abgestützte Anliegen, die Ernährungssicherheit in der Bundesverfassung zu verankern. Hier fiel die Parolenfassung mit 26 zu 2 Stimmen ebenfalls klar positiv aus.

Schliesslich dankte die SP Langenthal ihrem abtretenden Grossrat Pierre Masson herzlich für sein Engagement auf kantonaler Ebene. Pierre will sich künftig mehr der lokalen Politik und natürlich seiner jungen Familie widmen. Seinen Sitz im Grossen Rat übernimmt Christine Blum (SP Melchnau).

Im Langenthaler Parlament kommt es ebenfalls zu einer Änderung: Renato Baumgartner tritt aufgrund seines Umzugs nach Bern zurück. Die SP Langenthal dankt auch ihm herzlich für sein Engagement. Seinen Sitz übernimmt der Grafiker Tinu Spotti (parteilos).