Barbara Egger plauderte aus dem Nähkästchen

in 04.2017/SP 60+ von

An unserem September-Anlass durften wir unsere Regierungsrätin Barbara Egger begrüssen. Sie blickte auf 16 Jahre als Vorsteherin der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion zurück.

Einige Anekdoten brachten die über 40 im Alterszentrum Spycher in Roggwil anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schmunzeln. Etwa wenn Barbara vom Besuch und Gegenbesuch des Japanischen Thronprinzen erzählte. „Zusammen mit einem Zeremonienmeister mussten wir das Verhalten gegenüber des Prinzen üben.“ Nicht nur, als der Prinz in die Schweiz kam, sondern auch, als sie zusammen mit Regierungsrat Hans-Jürg Käser nach Japan reiste. Allerdings sei dieser Besuch in Japan dann etwas ausserprotokollarisch verlaufen. „Einerseits blieben wir fast doppelt so lange beim Prinzen als vorgesehen. Andererseits zeigte uns dieser den ganzen Palast und winkte uns erst noch zu bei der Wegfahrt“, erzählt sie und muss noch heute darüber schmunzeln. „Ich glaube, das japanische Oberhaupt war einfach froh, es einmal mit normalen Leuten zu tun zu haben.“

Um tragische Ereignisse ging es, als sie von den Hochwassern von 2005 in Brienz oder 2007 in Lyss berichtete. „Diese haben mich sehr geprägt“, so die Politikerin. „Und sie waren der Anlass für einen intensiven Hochwasserschutz.“ Viele Bauten und Strassen konnte sie einweihen. Einige davon von ihrer Vorgängerin initiiert, andere begleitete sie vom Spatenstich bis zur Eröffnung, wie etwa die Umfahrung Biel-Ost.

Auch wenn sie oft unter falschen Anschuldigungen in den Medien und durch politische Gegner litt, „was an der ganzen Familie nicht spurlos vorübergeht“, wie sie gestand, so ist für Barbara Egger doch klar: „Die BVE ist die weitaus spannendste Direktion.“