Editorial: Freuden und Leiden der Parteipolitik

in 02.2018 von

Liebe Leserinnen und Leser

Wie im Leben so auch in der Politik: Freuden und Leiden liegen oft nahe beieinander. Und von beidem gibt es unzählige Beispiele.
Unbestritten zu den traurigsten Ereignissen, im Leben wie auch in der Politik, gehört der Tod eines Freundes und/oder Parteigenossen. Auch wenn wir alle wussten, dass er schwer krank war, so hat uns der Tod von Alexander Tschäppät, schweizweit bekannt als prägender, humorvoller und äusserst redegewandter Stadtpräsident von Bern, alle sehr betroffen gemacht. Unser Langenthaler Stapi widmet Alex einen Nachruf in dieser Ausgabe des RotSPechts.
Kleine Freuden gibt es in der Politik ebenso häufig wie kleine Leiden. So sehr ich mich manchmal über Abstimmungsergebnisse ärgere, so sehr freue ich mich über Erfolge oder schon nur gute Diskussionen. Gerade bei den aktuellen Abstimmungen verläuft die Meinungsbildung zwischen links und rechts absolut nicht eindeutig. So sind sich bei beiden Vorlagen SP und JUSO nicht einig bei den Parolen. Die Diskussionen, welche sich daraus beispielsweise an der letzten Parteiversammlung der SP Langenthal ergaben, haben mich als politisch interessierte und diskussionsfreudige Bürgerin und SPlerin aufgestellt und gefreut.
Um mit Politik etwas zu verändern, braucht es Einfluss und Mandate. Die grossen Freuden und Erfolge sind natürlich, wenn jemand aus den eigenen Reihen ein einflussreiches Amt übernehmen und sich dort erfolgreicher für unsere Anliegen einsetzen kann. So freuen wir uns als SP Oberaargau ganz besonders, dass unser Präsident Adrian Wüthrich nun den durch die tragischen Umstände des Todes von Alexander Tschäppät frei werdenden Sitz der SP Männer im Nationalrat erben darf.
Lieber Adrian, wir gratulieren dir herzlich zum neuen Amt als Nationalrat und wünschen dir viel Freude, Energie und Erfolg in diesem wichtigen Amt!